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Altlasten-Aufräumaktion im Bereich der Pasterze setzt Zeichen zum Jubiläum „40 Jahre Sonderschutzgebiet Gamsgrube und Pasterze“

Im Jubiläumsjahr „40 Jahre Sonderschutzgebiet Gamsgrube und Pasterze“ setzte der Nationalpark Hohe Tauern Kärnten gemeinsam mit der Alpenvereinssektion Großkirchheim–Heiligenblut–Mörtschach ein starkes Zeichen für den Schutz der hochalpinen Natur.

Gemeinsam für eine saubere Hochgebirgslandschaft: Nationalparkdirektorin-Stellvertreter Johann Keuschnig, Berg- und Skiführer sowie Naturschutzwart der Alpenvereinssektion Großkirchheim–Heiligenblut–Mörtschach Peter Zirknitzer und Nationalparkreferentin Marika Lagger-Pöllinger bei der Altlasten-Aufräumaktion im Bereich der Pasterze (Copyright: NPHT_Justina Heinz).

Am 28. und 29. Juli fand eine gemeinsame Altlasten-Aufräumaktion im Bereich der Pasterze sowie am Mittleren und Hohen Burgstall statt. Ziel der Aktion war es, Altlasten aus vergangenen Jahrzehnten zu entfernen und damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieses einzigartigen Naturraums zu leisten.

Die Altlasten-Aufräumaktion zählte zu den Schwerpunkten des Jubiläumsjahres und verdeutlichte die gemeinsame Verantwortung für den Schutz sensibler Hochgebirgslebensräume. Durch die Beseitigung von Altlasten wurde nicht nur das Landschaftsbild aufgewertet, sondern auch ein wertvoller Beitrag zum langfristigen Erhalt dieses besonderen Naturraums geleistet.

„Das Sonderschutzgebiet Gamsgrube und Pasterze zählt zu den bedeutendsten Naturräumen im Nationalpark Hohe Tauern. Mit der gemeinsamen Altlasten-Aufräumaktion haben wir ein sichtbares Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer alpinen Landschaft gesetzt. Besonders freut mich, dass wir diese Aktion gemeinsam mit der Alpenvereinssektion umsetzen konnten und damit zeigen, was durch partnerschaftliches Engagement für den Naturschutz erreicht werden kann“, betont Nationalparkdirektorin Barbara Pucker.

„Die Pasterze und die Gamsgrube sind besondere Naturräume, die uns die Kostbarkeit und Verletzlichkeit alpiner Landschaften auf eindrückliche Weise vor Augen führen. Gerade im Jubiläumsjahr ist diese Aufräumaktion ein wichtiges Zeichen: Schutz bedeutet nicht nur reden, sondern auch konkret handeln. Ich danke dem Nationalpark, der Alpenvereinssektion und allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die hier Verantwortung übernehmen und sich gemeinsam für den Erhalt dieses einzigartigen Lebensraums einsetzen und tatkräftig mitanpacken.“, betont Nationalparkreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Firma SC Johnson, deren Engagement wesentlich zum Gelingen der Altlasten-Aufräumaktion beitrug.